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Abenteuer “Frankfurter Buchmesse”

Verfasst von: katrini Am: Oktober 19, 2008

Das war vielleicht ein Tag gestern: Um 12 Uhr traf ich mich mit meiner Freundin Anja in Mannheim. Dann machten wir uns gemeinsam auf den Weg auf die Frankfurter Buchmesse. Ich war besonders gespannt was mich erwarten würde, denn es war mein erster Besuch. Anja hatte mir bereits von den riesigen Hallen und unzählbar vielen Ständen erzählt, und vor allem davon, dass sie nach jedem Besuch dem vielen Laufen und der riesigen Menschenmenge fix und fertig sein. Ich dachte: “Lass dich einfach mal überraschen.”

Als wir nach einem langen Weg durch die Gänge endlich die erste Halle betraten, fühlte ich mich wie erschlagen. Egal in welche Richtung ich schaute, hier reihte sich ein Verlags-Stand an den nächsten. In dieser Halle wurde Fachliteratur ausgestellt. Von Medizin, über Jura bis hin zu Wirtschafsbüchern war alles dabei. Anja und ich sammelten fleißig Prospekte mit den Neuerscheinungen und verließen nach etwa einer halben Stunde die Halle.

Unser Weg führte uns weiter in die Halle “Literatur und Sachbuch”. Hier fanden wir alles was das Leser-Herz begehrt: Tolle Romane und spannende Krimis, doch auch die Kinder- und Jugendbücher waren einmalig. Viele Verlage hatten ihrE Stände sehr schön und fantasievoll eingerichtet, so dass es nicht allzu lange dauerte, bis sich zahlreiche Kinder hier tummelten. Diese wunderbaren Eindrücke nahmen wir mit auf unserer Reise zum diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, der Türkei.

Die Verlagsstände fanden wir in der Halle, in der sich auch die internationalen Verlage aus aller Welt befanden. Hier herrschte ein reges Treiben aller möglichen Nationalitäten, und die türkischen Buchaussteller wurden von Interessenten umlagert. In einer ausgelassenen und freundlichen Atmosphäre stöberten wir beinahe eine Stunde in den Büchern, und waren uns sicher, dass das ein oder andere bald den Einzug in unsere Büchersammlung finden wird.

Mittlerweile waren erst drei Stunden vergangen, uns kam es aber vor wie ein ganzer Tag. Jetzt verstand ich, was Anja damit meine, dass sie nach einigen Stunden auf der Buchmesse richtig geschafft sei. Wir beschlossen daher die Hallen langsam zu verlassen, und auf dem Freigelände eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Danach schlenderten wir noch ein wenig über die draußen aufgebauten Verkaufsstände. Hier verkauften Künstler aus verschiedenen Ländern Schmuck, Kleidung und weitere Souvenirs. Schließlich machten wir uns geschafft, aber mit vielen wunderbaren Eindrücken auf den Heimweg.

Rückblickend kann ich nur sagen: Ich bin im kommenden Jahr garantiert wieder mit dabei!

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